Steuerinformationen zur Betrieblichen Altersvorsorge

Das man mit der betrieblichen Altersvorsorge Steuern sparen kann ist leider noch nicht jedem bekannt. Denn nicht jeder kennt diese Form der Altersvorsorge, die eine der drei Säulen im Altersabsicherungssystem Deutschlands ist.
Da die gesetzliche Rentenversicherung nicht mehr lange in der Lage ist das derzeitige Rentenniveau zu halten, sollte jeder eine private Altersvorsorge anstreben. Aus diesem Grund wird auch die betriebliche Altersvorsorge vom Staat stark gefördert und jeder Arbeitnehmer der Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt hat ein Recht auf diese Form der Altersvorsorge.

Die Arbeitgeber dürfen den Arbeitnehmern, aufgrund einer gesetzlichen Vorgabe aus dem Jahr 2002, den Abschluss der betrieblichen Altersvorsorge nicht verweigern.
Die betriebliche Altersvorsorge, kann in Form einer Pensionskasse, Unterstützungs-kasse, Pensionsfonds, Direktzulage oder einer Direktversicherung abgeschlossen werden.
Der Arbeitgeber schließt den Vertrag zugunsten des Arbeitnehmers ab und die Beiträge, werden vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers abgezogen und vom Arbeitgeber an die Versicherung weitergeleitet. In der Regel entscheidet der Arbeitgeber welche Form und bei welcher Versicherungsgesellschaft der Vertrag abgeschlossen wird. Alle Arbeitnehmer eines Unternehmens sind dann bei einer Versicherung und der Arbeitgeber hat dadurch einen geringeren Aufwand.

Da der Beitrag zur betrieblichen Altersvorsorge vom Bruttogehalt abgezogen wird, verringert sich das steuerpflichtige Einkommen und es fallen weniger Steuern und auch weniger Sozialabgaben an.
Meisten spürt man am Nettogehalt nicht viel von den Beiträgen, denn der Eigenanteil fällt relativ gering aus. Dafür ist aber die Summe, die in die Versicherung fließt erstaunlich hoch. Eine Steuerinformation über die eingesparten Steuern, kann man pauschal nicht abgeben, da die Höhe immer vom zu versteuernden Einkommen abhängig ist.