Anlageform - Fondsgebundene Rentenversicherung

Die Fondsgebundene Rentenversicherung ist, wie schon der Name sagt, eine Kombination aus einem Fondssparplan und einer privaten Rentenversicherung. Der Beitrag enthält einen Sparanteil, der von einem Fondsmanager angelegt wird. In der Regel wird der Sparanteil in einen oder in mehrere Investmentfonds angelegt. Die Fonds enthalten Anteile von Aktien, Anleihen oder Immobilien.
Da sich die Wertentwicklung der Fonds auf die Höhe der Rente auswirkt, kann diese nie genau angegeben werden. Wenn gute Fonds gewählt wurden, kann man auch mit hohen Gewinnen und somit, mit einer hohen Rente rechnen. Es kann aber auch das Gegenteil dabei herauskommen und die Rente fällt somit gering aus.

Das Risiko trägt nicht der Versicherer, sondern der Versicherte. Meistens sind die Laufzeiten der Fondsgebundenen Lebensversicherungen ziemlich lang und wer nicht genau weiß, ob er die Beiträge über Jahre hinweg bezahlen kann, sollte eine andere Form für seine Altersvorsorge wählen, schon allein der Sicherheit wegen.
Es gibt aber auch Fondsrentenversicherungen mit Höchststandsgarantie, diese orientieren sich immer am höchsten Stand der Fonds, während der Laufzeit. Der Höchststand wird 13 mal im Jahr an einem Bewertungsstichtag ermittelt. Die Fondsgebundene Rentenversicherung mit Höchststandsgarantie ist für jeden empfehlenswert, vor allem für risikoscheue Anleger. Zur klassischen Rentenversicherung ist sie eine sehr gute Alternative.

Mittlerweile gibt es auch die Riester Rente mit Höchststandsgarantie. Ab dem 55. Lebensjahr, können die Versicherten wählen ob die Geldanlage in eine konservative Geldanlage umgeschichtet wird. Damit stellen die Versicherten sicher, dass ihre spätere Rente nicht geringer ausfällt als zum Zeitpunkt des Höchststandes. Wer sich für die Fondsgebundene Rentenversicherung als Altersvorsorge interessiert, findet in der Form mit der Höchststandsgarantie eine gute Kombination, sollte sich aber vor Vertragsabschluss genau darüber informieren.