Anlageform - Fonds

Jeder, der mindestens 25 Euro im Monat zur Seite spart, kann sein Geld in Fonds anlegen. In den vorher festgelegten Zeitabständen wird das Geld in Fonds angelegt, indem Anteile von Investmentfonds erworben werden. Dazu erteilt man, in der Regel der Hausbank, einen Auftrag in dem festgehalten wird wie hoch der Betrag ist, in welchen Zeitabständen der Betrag vom Konto abgebucht werden soll und welche Investmentfonds man erwerben möchte. Der Sparer muss sich um nichts kümmern, denn die Bank regelt alles. Wer sich überhaupt nicht auskennt, sollte sich vorher beraten lassen, auch über die Höhe der Gebühren wie zum Beispiel: Ausgabe-aufschläge, Verwaltungskosten, Depotgebühren usw., denn diese schmälern den Gewinn.
Ein Fondssparplan, der mit aktiven Investmentfonds angelegt wird, kann mit hohen Rabatten auf die Ausgabeaufschläge rechnen, man bekommt allerdings keine Zinsen, weil kein Verrechnungskonto angelegt wird. Die aktiven Investmentfonds können direkt bei der Fondsdepotbank oder bei einem Fondvermittler geordert werden.

Für die private Altersvorsorge mit Fonds, können auch die Vermögenswirksamen Leistungen genutzt werden. So bekommt man vom Staat noch 18% Arbeitnehmersparzulage als Förderung geschenkt. Werden die vermögenswirksamen Leistungen vom Arbeitgeber bezahlt, kann man sich, ohne einen Cent selbst zu bezahlen eine beachtliche Altersvorsorge aufbauen.

Ideal ist es, wenn man in schlechten Börsenzeiten mit dem Kauf von Fonds beginnt. Die Einstiegskurse sind niedrig und beim Börsenaufschwung hat man schon einen guten Gewinn gemacht. Wer früh mit der privaten Altersvorsorge in Fonds beginnt, kann sich durch die angesparte Summe sowie Zins und Zinseszins auf eine schöne Rentenaufbesserung freuen. Allerdings sollten die Fonds im Depot bleiben, wenn zu Rentenbeginn gerade ein Börsentief herrscht. Wer abwartet, bis der Kurs wieder einen Höchststand erreicht hat, wird der Gewinner sein.