Anlageform - Wohneigentum

Wohneigentum eignet sich hervorragend als Altersvorsorge und rangiert bei der jungen Generation auf Platz eins. Um das Ziel, Wohneigentum zu erreichen, ist der Bausparvertrag eine beliebte Anlageform. Er bietet Sicherheit und zudem eine gute Verzinsung.
Sobald eine bestimmte Teilsumme angespart ist, wird für die Restsumme ein Darlehen gewährt. Die Zinsen für die Rückzahlung werden ebenfalls beim Abschluss des Bausparvertrages festgelegt und so mancher ist in den Zeiten mit hohem Zinsniveau dadurch in den Genuss eines niedrigen Zinssatzes gekommen.
Wer vom Arbeitgeber Vermögenswirksame Leistungen bekommt, kann diese ebenfalls in den Bausparvertrag einbezahlen. Wer in jungen Jahren einen Bausparvertrag abschließt, kommt natürlich schneller ans Ziel. In den Jahren der Ansparphase wird der Bausparvertrag vom Staat mit 9% Arbeitnehmersparzulage gefördert. Außerdem bekommt man noch die Wohnungsbauprämie von 8,8% dazu.

Die 9 % Arbeitnehmersparzulage, wird auf bis zu 470 Euro im Jahr gewährt, wenn die Vermögenswirksamen Leistungen in den Bausparvertrag einbezahlt werden.
Die Wohnungsbauprämie von 8,8% erhalten Ledige, wenn sie im Jahr bis zu 512 Euro und Verheiratete bis zu 1024 Euro, einbezahlen. Man muss aber hierbei auf die Einkommensgrenzen achten, die im Vergleich zur Arbeitnehmersparzulage beim der Wohnungsbauprämie höher sind, nämlich 25.600 Euro für Ledige und 51.200 Euro für Verheiratete, basierend auf dem zu versteuernden Einkommen.

Ihre Altersvorsorge in Form von Wohneigentum sichert das mietfreie Wohnen in der Rentenzeit. Somit, kann die Einsparung von Mietzahlungen als zweite Rente angesehen werden. Jeder, der in der Rentenzeit Miete bezahlen muss, wird sich mit seinen finanziellen Mitteln einschränken müssen.
Wer in Form von Wohneigentum für die Zeit der Rente vorsorgt, wird natürlich in den Jahren der Berufstätigkeit Darlehen tilgen und einige Entbehrungen auf sich nehmen müssen. In der Rentenzeit wird er sich aber darüber freuen und es genießen.
Wer kein Wohneigentum erwirbt, kann über sein Einkommen frei verfügen und sicher ein angenehmeres Leben, bis zum Rentenbeginn führen. Danach sieht es aber für die Menschen ohne Wohneigentum schlecht aus, wenn sie nicht wenigstens in einer anderen Form Altersvorsorge betrieben haben.