Checkliste für die Riester Rente

Da die private Vorsorge die zweite Säule der Altersvorsorge ist, sollte sich jeder mit diesem Thema befassen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für das Alter vorzusorgen und eine davon ist die Riester Rente. Zahlreiche Produkte zur Alterssicherung sind Riester-fähig, wie zum Beispiel die betriebliche Altersvorsorge, der Fondssparplan, der Banksparplan oder eine Rentenversicherung.

Die Checkliste für ihre Riester Rente soll helfen, wichtige Fragen zu klären. Wichtig ist, dass ein Vertrag zertifiziert ist, denn nur dann ist er auch riester-fähig. Die Höhe der Abschluss- und Verwaltungskosten mindern den Ertrag und sollten deshalb ebenso erfragt werden wie beim Fondssparplan die Depotgebühren und Ausgabeaufschläge.
Da man das angesparte Kapital auch für ein Eigenheim nutzen kann, sollte man die Frage nach eventuellen Kosten bei Geldentnahme klären. Auch der Wechsel zu einem anderen Produkt oder in einen anderen Tarif, kann unterschiedlich viel Geld kosten und da er nicht von vorneherein ausgeschlossen werden kann, sollte man sich danach ebenfalls erkundigen. Bei verändertem Einkommen, sollte der Vertrag flexibel sein. Viele Verträge sehen keine Anpassungsmöglichkeiten vor und der Beitrag wird immer nach dem Vorjahreseinkommen berechnet. Wer aus irgendwelchen Gründen diese Beiträge nicht mehr bezahlen kann, wegen Arbeitslosigkeit, Elternzeit usw., benötigt deshalb die Möglichkeit den Vertrag anzupassen zu können.

Für Eheleute ist das Angebot eines beitragsfreien Zulagenvertrages wichtig, vor allem, wenn nur einer der Partner berufstätig ist. In diesem Fall ist der nicht berufstätige Ehepartner mittelbar zulagenberechtigt.
Wer Kinder hat, bekommt bis zum Ende des 18.Lebensjahres des Kindes Kinderzulagen, diese werden in der Regel der Mutter gutgeschrieben, wenn sie nicht berufstätig ist und einen beitragsfreien Zulagenvertrag hat. Man sollte auf jeden Fall prüfen welche Zuordnung sinnvoll ist, denn die Zulagen sollten immer demjenigen gutgeschrieben werden, der weniger verdient.
Bei mehreren Kindern kann man die Zulagen auf zwei Verträge verteilen. Alle Zulagen die dem Vater gutgeschrieben werden sollen, müssen extra beantragt werden.