Riester Rente : Förderberechtigter Personenkreis

Zum Förderberechtigten Personenkreis bei der Riester Rente, gehören alle Pflichtmitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung. Freiwillig Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung sind nicht förderberechtigt. Beamte, Richter und Soldaten sind ebenfalls förderberechtigt. Bei verheirateten Paaren, bei denen nur ein Partner förderberechtigt ist, kann auch der nicht förderberechtigte Partner die staatliche Förderung der Riester Rente in Anspruch nehmen.
Auch wenn dieser nicht berufstätig ist und keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung sowie keinen Sparbeitrag leistet, ist er mit einem eigenen Vorsorgevertrag förderberechtigt.

Weitere Förderberechtigte Personen sind, sofern sie in Deutschland der unbe-schränkten Steuerpflicht unterliegen, Selbstständige die der Rentenversicherungspflicht unterliegen sowie Kindererziehende während der Kindererziehungszeit.
Außerdem noch die Bezieher von Arbeitslosengeld, Krankengeld oder sonstigen Entgeldersatzleistungen. Auszubildende können aufgrund ihres niedrigen Einkommens einen Riester Vertrag mit niedrigen Beiträgen besparen und bekommen die Zulagen in voller Höhe gutgeschrieben. Nach der Ausbildung erhöht sich der Beitrag allerdings, je nach der Höhe des Einkommens.
Selbst wer einen Mini Job ausübt ist förderberechtigt, es muss allerdings auf die Sozialabgabenbefreiung verzichtet werden. Beamte und rentenversicherungspflichtige Angestellte im öffentlichen Dienst haben, seit die Versorgungssysteme für sie reformiert wurden, ebenfalls Anspruch auf die staatliche Förderung der Riester Rente. Landwirte und ihre Ehepartner sind förderberechtigt, wenn sie in der Altersabsicherung der Landwirte pflichtversichert sind.

Es reicht aus, wenn man einen Monat im Jahr rentenversicherungspflichtig arbeitet um förderberechtigt zu sein. Die Beiträge müssen allerdings für das ganze Beitragsjahr bezahlt werden.
Bei Ehepartnern, von denen nur einer das Einkommen aus einer rentenversicherungs-pflichtigen Beschäftigung erzielt, hat auch der nicht Zulagenberechtigte Anspruch auf Zulagen, dazu muss aber ein beitragsfreier Zulagenvertrag abgeschlossen werden.