Höhe der staatlichen Zulagen bei der Riester Rente

Die Riester Rente sorgt mit ihren Zulagen für eine attraktive Rendite, die in kaum einem anderen Bereich zu bekommen ist. Deshalb sollte sich jeder einmal ausführlich informieren und die Riester Rente mit anderen Rentenprodukten vergleichen. Die Beiträge müssen 4% des steuerpflichtigen Einkommens betragen um die volle Zulage zu erhalten.
Die Zulagen werden allerdings bei der Ermittlung des Beitrages abgezogen, so dass zum Beispiel ein Familienvater mit zwei Kindern nur noch einen kleinen Beitrag, aus der eigenen Tasche bezahlen muss.

Mit den Zulagen hat der Staat einen Anreiz zur privaten Altersvorsorge geschaffen, der schon von vielen Menschen angenommen wurde. Aber leider gibt es immer noch sehr viele Menschen die sich auf die gesetzliche Altersrente verlassen und der privaten Vorsorge keine Beachtung schenken. Dabei ist es gerade auch für Geringverdiener eine Möglichkeit mit günstigen, erschwinglichen Beiträgen etwas für die Altersvorsorge zu tun.
Wer nur einen Mini Job ausübt und auf die Sozialabgabenfreiheit verzichtet, kann bereits für 7,50 Euro im Monat, das sind 90 Euro im Jahr für das Alter vorsorgen. Zu diesen 90 Euro legt der Staat 154 Euro Grundzulage dazu und so hat man schon 244 Euro im Jahr zur Seite gelegt. Für jedes Kind gibt es eine Zulage in Höhe von 185 Euro dazu. Wenn ein Kind ab Jahr 2008 geboren wird, zahlt der Staat sogar 300 Euro Kinderzulage.

Der Mindesteigenbetrag liegt bei 4% des zu versteuernden Einkommens im Jahr, der Sockelbetrag im Jahr beträgt 90 Euro, wer allerdings ein Kind hat, bezahlt nur 75 Euro und wer zwei oder mehr Kinder hat muss nur 60 Euro bezahlen. Dieser Sockelbetrag ist für alle Frauen von Vorteil, da sie oftmals nur einen Mini Job ausüben, solange die Kinder klein sind.